Ein bundesweiter Zusammenschluss von
heterosexuellen, HIV-positiven
Frauen und Männern
home ueber uns treffen adressen news kontakt impressum
   
         PositHiv und Hetero   

           " PositHiv und Hetero " nennt sich ein bundesweiter Zusammenschluss von heterosexuellen, HIV-positiven
           Frauen und Männern. Während eines Seminars der Gruppe berichten einige von Ihnen über Ihre Tätigkeiten,
           den Austausch und Ihre persönlichen Erfahrungen.

           Hier geht es zum Film :    https://www.youtube.com/watch?v=85QF96UEpbg
 



          Neu gewählte PositHIVe Gesichter sind am Start

           Bei ihrer konstituierenden Sitzung am vergangenen Wochenende haben die bei den Positiven Begegnungen                           2016 gewählten Mitglieder des Positiven-Gremiums der Deutschen AIDS-Hilfe ihre Arbeit aufgenommen.
            Weiterlesen


         
            Welt-AIDS-Tag 2016: Kampagne #positivzusammenleben zeigt wieder Gesicht  

           Mit HIV kann man heute leben. Mit Diskriminierung nicht.“ – Bundesgesundheitsminister Gröhe und HIV-positive                    Aktivist_innen geben Startschuss für Kampagne in Berlin            
           Weiterlesen                                                                                                                                                         


      
          „Es kann wirklich jeden treffen“


            Vor 25 Jahren gab Basketball-Superstar Magic Johnson seine HIV-Infektion bekannt und veränderte damit die                       öffentliche Wahrnehmung der Immunschwächekrankheit
             Weiterlesen



Von der CROI 2015
HIV-PrEP für Frauen: Enttäuschung beim Vaginalgel

von Armin Schafberger 26. Februar 2015
Weiterlesen



Aus dem Verbands-Newsletter der DAH vom 25.02.15


'Konstruktiver Dialog zu kontroversen Themen' von Annette Fink "Interdisziplinär - interaktiv - kontrovers!" - unter diesem Motto luden die Aidshilfe NRW und die Deutsche AIDS-Gesellschaft in Kooperation mit der Universitätsklinik Düsseldorf Anfang Februar zur Fachtagung HIV-KONTROVERS nach Düsseldorf ein.
Weiterlesen



Aus dem Verbands-Newsletter der DAH vom 25.02.15

 " POSITHIVE GESICHTER " von Annette Fink

Am 31. Januar und 1. Februar fand in Köln das konstituierende Treffen des von der MV 2014 eingerichteten besonderen Organs zur verbindlichen Beteiligung von Menschen mit HIV an der verbandlichen Arbeit der DAH statt. Im Namen des Vorstands begrüßte Ulf Hentschke-Kristal die zwölfköpfige Gruppe, die sich den Namen             "POSITHIVE GESICHTER" gab und Michèle Meyer und Björn B. zu ihren Sprecher_innen wählte. Über Inhalte und Ergebnisse des ersten Treffens berichten die POSITHIVEN GESICHTER in diesem Newsletter in einer eigenen Mitteilung.   Weiterlesen
   


  Lets talk about sex - Broschüre für Ärzte
Aktuelle Meldung der Deutschen Aidshilfe vom 19.02.2015
Schätzungweise rund 14.000 Menschen leben in Deutschland mit HIV, ohne von ihrer Infektion zu wissen, viele von ihnen bereits seit mehreren Jahren.   Weiterlesen



Das blaue Sofa auf den Positiven Begegnungen 2014


 "Wenn ich an HIV denke, denke ich an..." Bei einer Aktion der Positiven Begegnungen in Kassel nahmen Passant_innen auf dem blauen Sofa Platz und teilten ihre Gedanken zu HIV und Aids. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Hier geht es zum Video :   https://www.youtube.com/watch?v=0_-SeckyiGI&list=PLuH6iwplsOSILYyoOGX-7KcCKcU-mJNP-&index= 12



Welt-AIDS-Tag 2014

 Video zur gemeinsamen Kampagne " positiv zusammen leben"  des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der BZgA, der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der Deutschen Aids-Stiftung (DAS) zum Welt-AIDS-Tag am
01. Dezember 2014

Hier geht es zum Video :   https://www.youtube.com/watch?v=bNWHSbabwlk&index=9&list=PLuH6iwplsOSILYyoOGX-7KcCKcU-m JNP-



Ich bin HIV-positiv - na und?

Über das Leben mit der Krankheit HIV. Ein Film von 2013 aber keineswegs veraltet.

Hier geht es zum Video :   https://www.youtube.com/watch?v=qBfbviBAnK8



So seh ich das! - Kinder und HIV

 Ein Video von 2011 - aber immer noch brandaktuell

 Der Film fragt, wie Kinder mit HIV in der Familie umgehen, was ihre Wünsche für die Zukunft sind, und stellt die "Junge Perspektive" in den Mittelpunkt.

Hier geht es zum Video :     https://www.youtube.com/watch?v=wEvsXmuVWNQ


10 jahre posithiv handeln

Statements zu Anliegen , zum Engagement und zu den Erfolgen von POSITHIV HANDELN, der Selbsthilfe von Menschen mit HIV in Nordrhein-Westfalen

Hier geht es zum Video :   https://www.youtube.com/watch?v=q6WM65LCPpI



          Leben mit HIV : Diskriminierung im Gesundheitswesen

Der Film zeigt, wie Menschen mit  HIVDiskriminierungen im Gesundheitswesen erleben und welche Verbesserungen sie sich wünschen. Er wurde von der Themenwerkstatt Abbau von Diskriminierung im Gesundheitswesen entwickelt und kann in Fort-und Weiterbildungen für Mitarbeitende im Gesundheitswesen eingesetzt werden.

Hier geht es zum Film :   https://www.youtube.com/watch?v=_xAuzdKp2DE



Es stehen verschiedene Versionen zur Verfügung, die Situationen im Krankenhaus und in der Arztpraxis zeigen.   Die Kontext bezogen verwendet werden können.

Hier finden sich die verschiedenen Versionen :

https://www.youtube.com/playlist?list=PLuH6iwplsOSKlU_z7ktEWP4FwHs3EADyU



           Meine Patientin, HIV und ich

Ein Kurzfilm für Fachpersonal in Medizin und Gesundheit.

Entwickelt von der Stiftung GSSG " Lifeboat Deutschland "

Das " Lifeboat - Projekt " ist ein audiovisueller Wegweiser zu positiver Mutterschaft. Alle Filme entstehen
partizipativ mit HIV - positiven Menschen und mit Fachexpertinnen aus dem HIV - Bereich. " Lifeboat Deutschland "
ist Teil des internationalen Lifeboatprojektes. Seit 2007 klärt " Lifeboat " zu HIV und positiver Mutterschaft auf.

Hier geht es zum Video : https://www.youtube.com/watch?v=E8FItuyYCeo

       


         Oslo Declaration

Zum dritten mal hat sich die Veröffentlichung der " Deklaration von Oslo " über die Kriminalisierung von HIV gejährt.
Es gibt weiterhin die Möglichkeit die Deklaration zu unterzeichnen.

Hier geht es zum Link : http://www.hivjustice.net/oslo/
     

Oslo Declaration

Eine Gruppe von 20 Einzelpersonen und Vertreter von Organisationen unter Einbeziehung von Menschen mit HIV haben am 13. Februar 2012 die Oslo-Erklärung zur HIV-Kriminalisierung? (Oslo Declaration on HIV criminalisation) unterzeichnet.
Ihr Ziel: unangemessene Strafverfolgung HIV-Positiver bei Nicht-Offenlegung ihres HIV-Status zu beenden:

Die Erklärung im engl. Original auf Ondamaris
Die deutsche Übersetzung auf Ondamaris
Und hier kann man unterzeichnen

Oslo Declaration on HIV Criminalisation from HIV Justice Network on Vimeo.



positive stimmen

Das Projekt 'positive stimmen' nimmt in Deutschland seine Arbeit auf.
Es gründet auf der Initiative 'The People Living with HIV Stigma Index',
www.stigmaindex.org
Dabei geht es darum, die Erfahrungen von Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV weltweit zu dokumentieren. Bislang geschah dies hauptsächlich im südlichen Afrika und in Asien.
Nun ist es auch in Deutschland so weit. Die Erhebung soll in persönlichen Interviews stattfinden. Diese sollen von Menschen mit HIV durchgeführt werden.
Dafür könnt ihr euch als Interviewer und Interviewerinnen bis 01.10.2011 bewerben und auch als Menschen, die sich interviewen lassen wollen, melden. Ansprechpartnerin: Carolin Vierneisel bei der Deutschen Aidshilfe.
Weitere Infos und Anmeldebögen findet ihr unter:
Aufruf Mitarbeit InterviewerIn positive stimmen
Bewerbungsbogen Mitarbeit InterviewerIn
positive stimmen

Liebe Heike, PositHiv & Hetero begrüßt Dich als neue Referentin für Menschen mit HIV & Aids bei der DAH.

"Teilhabe von Menschen mit HIV ist für mich ein wichtiger Grundsatz"

Heike Gronski, bislang in der Aids-Hilfe Bonn tätig und seit vielen Jahren selbst HIV-positiv, ist seit dem 1. August 2001 die neue HIV-Referentin der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH).
"Als HIV-infizierte Frau bin ich seit Jahren in der Positiven-Selbsthilfe aktiv", erzählt die 47-Jährige. "Die Teilhabe von Menschen mit HIV und Aids ist für mich immer ein wichtiger Grundsatz der Aidshilfe-Arbeit gewesen, und ich wünsche mir, dass ich in meiner neuen Position die bundesweite Positiven-Selbstorganisation und -Interessenvertretung stärken kann." Weiterlesen...

Der HIV-Stigma-Index
"Wir müssen uns auf Gleichheit konzentrieren"

Der "HIV-Stigma-Index" ist ein von weltweit tätigen Organisationen und internationalen Positiven-Netzwerken entwickeltes Projekt zur Ermittlung des Ausmaßes HIV-bezogener Stigmatisierung. Es wurde bereits in mehreren Ländern durchgeführt und soll im Herbst 2011 unter dem Titel "Positive Stimmen" und koordiniert von der Deutschen AIDS-Hilfe auch in Deutschland gestartet werden. Rosalia Carvajal Diaz, Direktorin des Community Health Programme des Dominikanischen Roten Kreuzes, war die nationale Koordinatorin des "Stigma-Index" in der Dominikanischen Republik, wo rund 1.000 Menschen mit HIV und Aids zu ihren Erfahrungen befragt wurden. DAH-Mitarbeiterin Carolin Vierneisel sprach mit Rosalia Diaz über die Situation von HIV-Positiven in dem Karibikstaat. Weiterlesen...

Positive Stimmen - der HIV Stigma Index

Leben mit HIV und Stigmatisierung vom
DÖAK | 15.-18. Juni 2011 | Deutsche AIDS-Hilfe e.V. | Carolin Vierneisel hier geht es zum HIV-Stigma-Index....

HIV Positiv - Ende einer Kariere

Ein betroffener Chirurg plädiert für einen differenzierenden Umgang mit der HIV-Infektion.Er selbst scheiterte mit seinen Bemühungen, weiterhin ärztlich tätig sein zu können. hier weiterlesen Auszug "Deutsches Ärzteblatt"

Neues HIV-Medikament in den USA zugelassen

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat das Medikament Edurant TM in Tablettenform für die antiretrovirale Kombinationstherapie bei bisher nicht behandelten erwachsenen HIV-Patienten zugelassen. Für Europa wird die Genehmigung im Herbst 2011 erwartet Weiterlesen...

Antiretrovirale Therapie schützt hoch effektiv vor HIV-Übertragung

Was lange schon beobachtet und diskutiert wurde, ist nun bestätigt: Eine gut wirksame HIV-Therapie schützt die Partner von Menschen mit HIV sehr wirkungsvoll vor der Übertragung von HIV. Weiterlesen...

Hersteller warnt vor chemisch verunreinigten Prezista®-Chargen

Der Grund sind Berichte über einen modrig-schimmligen Geruch der Kunststoffflaschen, in denen sich die Tabletten befinden. Der Geruch ist auf Spuren von 2,4,6-Tribromoanisol (TBA) zurückzuführen, das unter anderem in Holzschutzmitteln verwendet wird. In die Produktionskette gelangte die Chemikalie über Holzpaletten, die zur Lagerung und zum Transport der Kunststoffflaschen verwendet wurden. Weiterlesen...

Weiteres HIV-Medikament für tägliche Einmaleinnahme zugelassen

Preszista® (Darunavir) wirkt auch, wenn es nur einmal täglich eingenommen wird. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA erteilte die Zulassung jetzt auch für vorbehandelte Patienten ohne Resistenz gegen Darunavir. Voraussetzung ist, dass ihre Viruslast unter 100.000 Kopien/ml liegt und sie mehr als 100 CD4-Zellen/ml haben. Weiterlesen...

Mit Cholesterinsenker gegen Immunaktivierung

Obwohl mit der HIV-Therapie mittlerweile bahnbrechende Erfolge erzielt werden, stehen die MedizinerInnen immer noch vor Problematiken wie z.B. Resistenzen oder Nebenwirkungen der HIV-Medikamente. Weiterlesen...

Kondompflicht in der Prostitution wäre nur eine Scheinlösung

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März widerspricht die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) Bestrebungen des Bundesrates, in Prostitutionsbetrieben eine Kondompflicht einzuführen. Weiterlesen...

Wissenschaft zum Anschauen: das Virus in 3D-Darstellung

So hat man HIV noch nie gesehen: Die russische "Visual Science Company" hat das Retrovirus dreidimensional und außergewöhnlich detailgetreu ins Bild gesetzt – und hilft so zu verstehen, wie HIV sich im menschlichen Körper vermehrt.
Weiterlesen...

Millionenbetrug mit Aids-Medikamenten
Pharmahändler unter Verdacht

Einem bundesweiten Millionenbetrug mit HIV-Medikamenten sind mehrere Staatsanwaltschaften und das Bundeskriminalamt nach Recherchen des NDR auf der Spur. Die Fahnder ermittelten gegen verschiedene Pharmagroßhändler, berichtete der Sender. Die Pharmahändler sollen unter anderem für Patienten in Afrika vorgesehene, subventionierte Präparate in großen Mengen neu verpackt, illegal nach Deutschland gebracht und hier mit extrem hohen Gewinnen verkauft haben. Weiterlesen...

Antidiskriminierungsstelle des Bundes geht in die Offensive

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat heute eine "Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft" gestartet.
Leiterin Christine Lüders präsentierte das Projekt zusammen mit Vertretern des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland auf einer Pressekonferenz in Berlin. Weiterlesen...

Geschäfte mit dem Virus

Eine kleine deutsche Biotech-Firma liefert günstige Aidstests in die Dritte Welt. Einem mächtigen US-Konkurrenten entgeht dadurch Umsatz - weshalb dieser sich nun erbittert wehrt. Weiterlesen...

Dänemark stoppt HIV-Gesetz

Dänemarks Justizminister Lars Barfoed hat das sogenannte HIV-Gesetz vorläufig außer Kraft gesetzt. Das teilte gestern die dänische Stiftung AIDS Fondet mit. Nach § 252 drohten Menschen mit HIV bei ungeschütztem Sex bisher bis zu acht Jahren Haft. Weiterlesen...

"In jedem Fall 'ne gute Sache": HIV-Schnelltests für Drogengebraucher

Drogenkonsumenten auf der offenen Szene sind von Infektionskrankheiten wie HIV und Hepatitis besonders betroffen. In der Drogenhilfe gehört dieses Thema aber nicht zum üblichen Beratungsangebot, und zum medizinischen Hilfesystem haben Drogengebraucher kaum Zugang. Viele wissen daher gar nicht, dass sie infiziert sind, und lassen sich auch nicht behandeln. Weiterlesen...

FDP in NRW fordert Ende des Zwangsoutings HIV-Positiver in Gefängnissen

Die nordrheinwestfälische FDP will das Zwangsouting HIV-Positiver beim "Umschluss" in den Haftanstalten des Landes beenden. Der Landtag solle die Landesregierung auffordern, die zugrunde liegenden Regelungen aufzuheben, fordert die FDP-Fraktion in einem Antrag vom 15. Februar. Ein Erlass des Justizministeriums über "Maßnahmen zur HIV-Früherkennung und –Behandlung" aus dem Jahr 1988 müsse den "heutigen tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen" angepasst werden. Der Antrag der FDP soll in der kommenden Woche im Landtag debattiert werden.

HIV-positive Häftlinge müssen in Nordrhein-Westfalen ihre Infektion offenlegen, wenn sie andere Gefangene in deren Zellen besuchen beziehungsweise Besuch empfangen wollen ("Umschluss"). Die Deutsche AIDS-Hilfe und die AIDS-Hilfe NRW haben die rot-grüne Landesregierung im Januar aufgefordert, dieser Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung ein Ende zu machen.
17.02.2011  Quelle: Deutsche AIDS-Hilfe

HIV-Therapie: Bei Depression und Drogenkonsum ist besondere Unterstützung nötig

Depressionen, aber auch der Konsum von Drogen wie Kokain, Crack oder Methamphetamin können dazu führen, dass eine HIV-Infektion trotz antiretroviraler Therapie (ART) rascher fortschreitet. Hauptgrund könnte laut einer Studie aus den USA die inkonsequente Einnahme der HIV-Medikamente sein. Als weitere mögliche Gründe werden biologische Faktoren wie z. B. Immunstimulation oder Verhaltensfaktoren wie wenig Schlaf und Vernachlässigung der Gesundheit genannt. Weiterlesen

HIV schwächt Immunabwehr von Neugeborenen auch ohne Infektion

London – Medikamente können heute eine HIV-Infektion des Neugeborenen unter der Geburt verhindern. Die Säuglinge haben dennoch ein erhöhtes Sterberisiko. Der Grund liegt nach einer Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2011; 305: 576-584) in einem Mangel an mütterlichen Antikörpern, die Neugeborene ansonsten in den ersten Lebensmonaten vor Infektionen schützen.

HIV-exponierte, aber nichtinfizierte Neugeborene haben in Afrika ein vierfach erhöhtes Risiko, im ersten Lebensjahr zu sterben. Sie sind insbesondere anfällig für Atemwegsinfektionen und Meningitis. Die sozioökonomische Misere der HIV-infizierten Mütter kann dies nach Ansicht von Christine Jones vom Imperial College London nicht erklären.

Ihre Untersuchung an 109 Säuglingen aus Khayelitsha, einem Township bei Kapstadt, zeigt, dass den Kindern tatsächlich mütterliche Antikörper fehlen, da diese aufgrund der HIV-bedingten Immunschwäche nicht mehr in ausreichender Konzentration gebildet werden: Die Antikörpertiter gegen Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Pneumococcus, und Hepatitis B waren sowohl bei der Mutter als auch beim Neugeborenen vermindert. Bei Bordetella pertussis und Tetanustoxoid wurde nur bei den "HIV-exponierten" Kindern, nicht aber bei den Müttern ein Antikörpermangel entdeckt.

Die meisten Kinder hatten auch bei einer Folgeuntersuchung im Alter von 16 Wochen keinen ausreichenden Antikörperschutz. Jones schlägt deshalb vor, die Kinder frühzeitig zu impfen. Ihre Studie zeigt, dass die Impfung gegen Keuchhusten und Pneumokokken bei den HIV-exponierten Kindern anspricht, was auch zu erwarten war, schließlich sind die Kinder ja nicht HIV-infiziert.

Bei ihnen entwickelt sich ein intaktes Immunsystem. Ob die Impfungen allerdings auch die Erkrankungen abwehren und die Säuglingssterblichkeit senken, muss in künftigen Untersuchungen erst noch bewiesen werden.

09.02.2011   Quelle: Ärzteblatt

Ein Geschäft auf Leben und Tod

Indien produziert in großem Umfang preisgünstige Kopien von HIV-Medikamenten. Ein von der EU angestrebtes Abkommen könnte jetzt die Behandlung von Millionen Infizierten in ärmeren Ländern gefährden. Axel Schock erläutert die Hintergründe.
Schwarze Kartons türmen sich vor dem Brüsseler EU-Ratsgebäude zu einer Mauer. "Europa – Hände weg von unseren Medikamenten" fordern die Aktivisten der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" auf ihren Transparenten. Mit der symbolischen Barriere wollen sie verdeutlichen, dass die Menschen in ärmeren Ländern bald von lebensnotwendigen Medikamenten abgeschnitten sein könnten.
Weiterlesen...

Die aktuelle Ausgabe des HIV-Reports ist verfügbar. Thema: Vorläufige Empfehlungen der CDC zur PREP

Ende Januar 2011 haben die amerikanischen Gesundheitsbehörden Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
vorläufige Empfehlungen für den Einsatz antiretroviraler Medikamenten zur Vorbeugung einer HIV-Infektion (Präexpositionsprophylaxe, PrEP) veröffentlicht. Die CDC ist damit die erste staatliche Stelle, die einen Rahmen für eine medikamentöse HIV-PREP festlegt.
Den vollen Bericht kann man unter der angegebenen Quelle nachlesen.

14.02.2011   Quelle: HIV-Report Ausgabe 01/2011

Deutsche AIDS-Hilfe begrüßt Neukonstituierung des Nationalen AIDS-Beirats

In Berlin hat sich heute der Nationale AIDS-Beirat (NAB) neu konstituiert. Nach einer mehrjährigen Pause werden die darin versammelten Expertinnen und Experten künftig wieder die Bundesregierung im Umgang mit HIV/Aids beraten. Für die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) nahm Vorstandsmitglied Carsten Schatz an der Sitzung teil.
"Wir freuen uns, dass es dieses wichtige Gremium jetzt wieder gibt", sagt Schatz "Nach unserer Auffassung gehören dem Beirat zurzeit allerdings noch zu wenige Vertreter der organisierten Selbsthilfe an. Menschen mit HIV sind unterrepräsentiert. Wir haben dies heute thematisiert und sind nach dem konstruktiven Verlauf der Sitzung sehr zuversichtlich, dass noch Selbsthilfevertreterinnen und -vertreter eingeladen werden."
Wichtige Themen für den NAB sind aus Sicht der Deutschen AIDS-Hilfe unter anderem die Zukunft der HIV-Prävention angesichts der heute verfügbaren Therapien, Maßnahmen gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, etwa in der Arbeitswelt oder in Pflege- und Altenheimen, der Zugang zu ärztlicher Versorgung für alle Menschen mit HIV in Deutschland und die andauernde stigmatisierende Kriminalisierung der HIV-Übertragung.
08.02.2011  Quelle: Deutsche AIDS-Hilfe

Spanische Forscher entwickeln neue Behandlungsmethode gegen Aids

Forscher der Krankenhausklinik Barcelona haben eine neue Behandlungsmethode gegen die Immunschwächekrankheit Aids entwickelt. Das zeigte das Ergebnis einer klinischen Studie, an der 24 mit dem HI-Virus infizierte Patienten teilnahmen. Ein Impfstoff wurde aus den Zellen des Immunsystems einer jeden teilnehmenden Person gefertigt. Diese speziellen Zellarten, die dendritischen Zellen, sind Schlüsselregulatoren des Immunsystems. Die Zellen wurden entnommen und "umerzogen", indem sie mit Proben von HIV angegriffen und anschließlig;end den Probanden wieder injiziert wurden. Nach einem halben Jahr konnte bei der Mehrheit der Teilnehmer ein "erheblicher" Rückgang erkannt werden, so die spanischen Forscher. Auch wenn bei allen Patienten das Virus nicht gänzlich verschwand, zeigte bisher kein anderer therapeutischer Impfstoff einen solchen Erfolg.
03.02.2011   Quelle: Europe Online

Stream von Mediathek ZDFneo vom 12.02.2011

AIDS ist eine der gefährlichsten Krankheiten der Welt. In den 80ern und 90ern ist eine ganze Generation von homosexuellen Männern jämmerlich daran gestorben. Nur durch groß angelegte Aufklärungskampagnen konnte die Verbreitung verlangsamt werden. Später tauchten Gerüchte über so genannte "Bugchaser" in den Medien auf, Männer, die sich willentlich mit dem HI-Virus infizieren lassen. Manuel Möglich will wissen, ob dieses Phänomen wirklich existiert und was einen gesunden Mann dazu bringen kann, todkrank sein zu wollen.
12.02.2011   Quelle: Hier der Stream von der ZDF-Mediathek

Spendenkonto: Berliner Sparkasse Konto.: 220 220 220 BLZ.: 100 500 00 Stichwort: “PositHiv & Hetero”